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News

Weihnachtsgrüße kommen vor allem per Telefon

20.12.2011
Weihnachtsgrüße übermitteln die Deutschen am liebsten per Telefon. Fast vier von fünf Bundesbürgern (78 Prozent) wollen ihre Freunde, Bekannten oder Verwandten in diesem Jahr zum Fest anrufen. Jeder Zweite plant, Briefe oder Postkarten zu verschicken. Jeder vierte Deutsche will Mails schreiben. 20 Prozent wollen in diesem Jahr Weihnachtswünsche per SMS aussprechen, jeder Siebte in Form eines Web-Eintrags, etwa in Communitys oder Blogs.
Sieben Prozent senden Weihnachtsgrüße mit speziellen Handy-Apps. Nur zwei Prozent verschicken überhaupt keine Grüße zum Fest. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Bitkom. An Weihnachten wird traditionell per Karte oder Telefon kommuniziert. Neue Medien und Handy-Apps sind bislang eine Ergänzung, kein Ersatz, sagte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom.
So ist der Anteil der Briefe- und Kartenschreiber im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Frauen (57 Prozent) greifen dabei deutlich häufiger zum Stift als Männer (44 Prozent). Zudem nutzen sie Einträge in sozialen Netzwerken etwas häufiger.
Abermals leicht gesunken ist der Anteil der Deutschen, die Festtagsgrüße per E-Mail verschicken: 2008 lag er bei 33 Prozent, nun bei 25 Prozent. Teenager und Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren nutzen für Weihnachtsgrüße mittlerweile lieber soziale Netzwerke als E-Mails oder SMS, so Rohleder. So schreiben nur 23 Prozent aller Befragten unter 30 Jahre eine SMS zu Weihnachten - aber 40 Prozent übermitteln Grüße per Web-Eintrag. Bei den 30- bis 50-Jährigen steigt der Anteil der SMS-Schreiber sogar auf 31 Prozent, in den darüber liegenden Altersgruppen nimmt er wieder stetig ab.
Methodik: Das Marktforschungsinstitut Aris befragte Mitte Dezember im Auftrag des Bitkom 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland.

Studie sagt 8,4 Milliarden Mobilfunkanschlüsse für 2016 voraus

07.11.2011
Der Netzausrüster Ericsson hat eine Studie zur Nutzung von mobilen Breitbandverbindungen in den kommenden fünf Jahren herausgegeben. Der Traffic and Market Data Report sagt voraus, dass die Zahl der Mobilfunkanschlüsse bis 2016 von 6,2 Milliarden auf 8,4 Milliarden steigen wird. Insbesondere die Zahl von Smartphone-Verträgen wird dabei zunehmen und von 810 Millionen auf 2,6 Milliarden steigen.
Das wird laut Ericsson einen enormen Anstieg des mobilen Datenverkehrs zur Folge haben. Liegt dieser zurzeit bei 530 Petabyte (530 Millionen Gigabyte) im Monat, werden für 2016 bereits 4.600 Petabyte pro Monat erwartet. Etwas mehr als die Hälfte davon wird, laut Ericsson, dann von Tablets und mobilen PCs erzeugt werden, der Rest von Smartphones. Dabei soll sich auch der durchschnittliche Datenverbrauch pro Breitband-Smartphone von derzeitigen 300 Megabyte im Monat auf monatliche 800 Megabyte erhöhen.
Das erhöhte Datenaufkommen soll vor allem durch die steigende Nutzung von Videodiensten auf mobilen Geräten gefördert werden. Dabei wird der überwiegende Teil (60 Prozent) des Daten-Traffics in Metropolen und städtischen Gegenden mit einer Bevölkerungsdichte von mehr als 1.000 Einwohner pro Quadratkilometer generiert. Zusammengenommen machen diese gerade einmal ein Prozent der Landmasse aus. Aber auch die flächendeckende Versorgung mit mobilem Breitband-Internet in ländlichen Regionen wird sich fortsetzen, so Ericsson.
Grundlage für die Prognose sind weltweite Langzeitmessungen des tatsächlichen Datenaufkommens der vergangenen Jahre.

US-Amerikaner telefonieren immer weniger, Deutsche immer mehr

31.08.2011
In den USA verwenden die Menschen ihre Handys monatlich durchschnittlich um 77 Minuten weniger lang zum Telefonieren als noch 2009, wie eine Studie der Marketingfirma J.D. Power ergeben hat. Andere Dienste, wie das Versenden von Kurznachrichten, haben das Telefonieren mittlerweile als beliebtesten Verwendungszweck für Mobiltelefone abgelöst. Hierzulande ist das noch nicht der Fall.
In Deutschland steigt das Handy-Gesprächsvolumen nach wie vor an, auch wenn langsam eine Sättigung eintritt, sagt Bernd Klusmann, Bereichsleiter beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien.
Laut der Studie telefonieren US-Amerikaner nur noch 450 Minuten pro Monat. Dafür ist die Anzahl der verschickten und empfangenen Kurznachrichten auf über 500 pro Monat angestiegen. Im Zuge der technischen Evolution der Handys nehmen auch andere Verwendungsmöglichkeiten für Mobiltelefone zu. Der herkömmliche Anruf muss nicht mehr nur mit der SMS konkurrieren, sondern auch mit E-Mail, Videochats und anderen Annehmlichkeiten, die ein Smartphone bietet.
Schon im Jahr 2007 hat der durchschnittliche US-amerikanische Handybesitzer pro Monat mehr Kurzmitteilungen verschickt als Anrufe getätigt. Die SMS ist nach wie vor die beliebteste Alternative zum Telefon. Marktforscher Nielsen fand heraus, dass die Anzahl der monatlich verbrauchten Gesprächsminuten unter Jugendlichen zwischen 2009 und 2010 um 14 Prozent abgenommen hat. Dafür verschickten US-Jugendliche im vergangenen Jahr 3.339 Kurznachrichten.
Auch in Deutschland steigt die Zahl der verschickten SMS noch an. Beim SMS-Verkehr verzeichnen wir nach wie vor einen starken Anstieg, der sich nach jüngsten Prognosen auch noch fortsetzen wird, sagt Klusmann.

Android-Nutzer bevorzugen Apps statt Browser

19.08.2011
Wenn es um die Nutzung von mobilen Diensten wie Wetter, Nachrichten oder E-Mails geht, bevorzugen Android-Nutzer eher Apps, statt auf die Dienste über den Browser zuzugreifen. Dies haben US-Forscher im Rahmen der aktuellen Nielsen-Studie herausgefunden. Der durchschnittliche Nutzer verbringt täglich 56 Minuten mit seinem Smartphone. 67 Prozent dieser Zeit nehmen mobile Apps in Anspruch.
Trotz der umfangreichen Anzahl an verfügbaren Apps im Android Market sind es nur wenige Anwendungen, die einen Löwenanteil der kollektiven App-Nutzung ausmachen. So verbuchen die Top-10-Apps etwa 43 Prozent der gesamten Nutzungszeit für sich. Die Plätze elf bis 20 machen weitere acht Prozent aus.
Anwendungen auf den Plätzen 31 bis 40 und 41 bis 50 beanspruchen jeweils drei Prozent der Zeit eines durchschnittlichen Android-Nutzers. Alle anderen Apps, von denen sich im Android Market derzeit über 249.950 befinden, nehmen 39 Prozent der Nutzungszeit für sich in Anspruch.

Handy wird zunehmend universell

02.08.2011
In einer repräsentativen Umfrage ließ der Branchenverband Bitkom Handybesitzer zu ihrem Nutzungsverhalten befragen. Im Ergebnis nutzen mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer ihr Handy als Wecker, Kamera oder Terminplaner. Jeder Vierte hört über sein Handy Musik, bei den unter 30-Jährigen ist es jeder Zweite. Das Mobiltelefon wird zur universellen Informations- und Kommunikationsplattform, konstatiert Bitkom-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn.
Der Trend werde durch die steigende Verbreitung von Apps weiter beschleunigt. Derzeit lädt sich jeder zehnte (11 Prozent) Handy-Besitzer diese kleinen Programme auf sein Telefon. Insgesamt besitzen 83 Prozent der Deutschen ein Mobiltelefon, von denen drei Prozent das Gerät überhaupt nicht mehr zum Telefonieren benutzen, sondern ausschließlich auf die vielen Zusatzfunktionen, vom Internetzugang über E-Mail bis zu Navigation und mobilen Online-Spielen, setzen.
Jeweils ein Fünftel der Handybesitzer nutzt E-Mail und den Versand multimedialer Inhalte (MMS), jeder Sechste macht Spiele mit dem Handy. Bereits zehn Prozent surfen mit dem Handy im Internet, vier Prozent navigieren damit, zwei Prozent verwenden es als Fernbedienung für den Fernseher und andere Geräte.
Der SMS-Versand liegt auf Platz zwei der beliebtesten Handyfunktionen. 58 Prozent der männlichen Handynutzer versenden Kurzmitteilungen per Mobiltelefon, bei den Frauen sind es 44 Prozent. Der SMS-Versand nimmt aber mit zunehmendem Alter ab: Zwei Drittel aller Handynutzer unter 30 Jahren nutzen die SMS-Funktion, bei den über 65-Jährigen ist es nur jeder Siebte. Die Basisfunktion Telefonieren nutzen 97 Prozent aller Befragten.
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